Lissabon und die Gegend
     
Haupstadt
:
Lissabon
Nähe Städte
:
Sintra
Cascais
Mafra
Estoril
Nähe Kleinstadt : Ericeira
Gegend
:
Costa de Lisboa
Landkarte
:
Lissabon

Weitere Auskünfte über Lissabon finden Sie hier "Auf Portugal " .
Portugal - Lisbonne
Hauptsatdt der Entdecker

Beiras Gegend: Coïmbra

     
Stadt
:
Coïmbra
Nähe Städte
:
Figueira da Foz
Nazaré
Guarda
Viseu
Castelo Branco
Leiria
Nähe Kleinstadt : Ericeira
Gegend
:

Beiras

 

 

Lissabon und die Gegend

Lissabon - Marquês de Pombal Platz

LISSABON

Die weisse Stadt am Meer auf sieben Hügeln erbaut und vom Rio Tejo umrahmt wurde von den Phöniziern etwa im 9. -7. Jhdt v.Chr. gegründet, von den Römern und Mauren besetzt, gelangte im Mittelalter als Hauptstadt der Entdecker zu Ruhm und Reichtum und wurde im Jahre 1755 durch ein Erdbeben zerstört.

Auch nach dem Wiederaufbau durch den Marques de Pombal wurde die Stadt von der Geschichte des Landes geprägt: Besetzung durch die Franzosen, Flucht der Adligen und des Königshauses nach Brasilien. Verlust Brasiliens und des Reichtums, Finanzkrisen, Staatsbankrott 1892; 1910 Ausrufung der Republik, 1933 -1970 Diktatur durch Salazar, 1974 die unblutige Nelkenrevolution;.

Lissabon - heute Hauptstadt eines modernen EU-Staates - im Großraum Lissabon leben ca 3 000 000 Einwohner.
Die Sehnsucht der Portuguiesen nach vergangenem Weltruhm schwingt heute noch nach im Fado - dem portugiesischem Volksgesang.

Lissabon am Tejo

LISSABON, EINIGE BERÜHMTE VIERTEL
Wir beginnen am Rossio. Dieser Platz, der offiziell Praça de Dom Pedro IV heißt, ist das "Herz" der Stadt. In seiner Mitte steht auf einer Marmorsäule das 1870 errichtete Standbild König Pedros IV, daneben zwei hübsche bronzene Brunnen. An der Nordseite sehen Sie das Nationaltheater (Teatro National de Dona Maria II.), das 1847 eingeweiht wurde. Die Säulen des Theaters sind ein beliebter Treffpunkt der aus Afrika stammenden Bewohner der Stadt. Das geschäftige Treiben auf dem Platz können Sie gut von den traditionsreichen Cafes Nicola oder Suiça beobachten, beide gern von Touristen besucht und entsprechend belegt.

Südlich des Platzes beginnt die Baixa, die schachbrettartig angelegte Unterstadt. Sie wurde nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 auf Befehl des Marquês de Pombal aufgebaut. An den Straßennamen läßt sich erkennen, daß dort früher bestimmte Handwerksbetriebe angesiedelt waren, in der Rua da Prata (Silberstraße) beispielsweise die Silberschmiede, in der Rua dos Sapateiros die Schuhmacher. Von dem System ist nichts mehr erhalten, dennoch wird Ihnen bei einem Bummel durch die Unterstadt auffallen, daß sich in einer Straße überwiegend Schuhläden befinden, in einer anderen sich die Juweliere häufen. Die schnurgeraden Straßen der Unterstadt beherbergen ein Einkaufsparadies. Neben Schuhen und Schmuck lohnt sich auch ein Blick in die Herrenausstattungsgeschäfte.
Wie wärs mit einem bica etwas abseits des Trubels in der alten "leitaria" "A Camponeca" in der Rua dos Sapateiros 155, einem kleinen Café mit sehr hübschen Azulejos.

Im westlichen Stadtteil Lissabons - in Belém - am Tejo liegen die Prachtbauten aus dem 15. und 16.Jht, die von den Zerstörungen des Erdbebens 1755 weitgehenst verschont blieben.
Von Belém (abgeleitet aus Bethlehem) aus starteten die Seefahrer, um Ceute, Indien und Brasilien zu entdecken, hier steht das weltberühmte Hieronymuskloster. Der Stadtteil bzw. seine historischen Bauten gelten als Sinnbild für Portugals Glanz und Macht in der Vergangenheit.
Der portugiesische Staatspräsident hat seinen Amtssitz im Palácio de Belém. Staatsempfänge und ähnliche repräsentative internationale Veranstaltungen finden in diesem Vorort statt; Portugals Beitritt zu EU wurde symbolträchtig im Kloster von Belém besiegelt.

Auf ihrem Spaziergang hinauf zur Burg durchqueren Sie das "romantische" Lissabon am Rand der historischen Alfama. Lauschige Plätze, teilweise sehr schön restaurierte Häuser und enge Straßen lassen Sie die moderne Großstadt Lissabon vergessen.

LISSABON, EINIGE MUSEEN, KIRCHEN, BAUTEN UND ANLAGEN
Das Gulbenkian-Museum liegt in unmittelbarer Nähe des Praça de Espanha nördlich des Parque Eduardo VII. an der Avenida de Berna 45 A. innerhalb eines gut gepflegten Parks.
Das Gulbenkian-Museum beherbergt die Kunstsammlung des armenischen Milliardärsz. Es stellt deshalb auch nur einen Teilbereich der umfassenden Kulturstiftung dar. Es ist räumlich dem Hauptsitz der Stiftung angegliedert.
Gulbenkian war ein leidenschaftlicher Kunstsammler, der in ca. 40 Jahren alles gesammelt hat, was gut und teuer war.
Die ältesten Stücke stammen aus Ägypten, einen großen Raum nimmt die von Gulbekian wohl aufgrund seiner Herkunft favorisierte orientalische Kunst ein. Ein zweiter Schwerpunkt ist der europäischen Kunst vom 11. bis zum 19.Jh. gewidmet. Ein "Highlight" wird dem Besucher am Schluß des Rundgangs in Raum 17 des Museums präsentiert, nämlich eine exquisiete Sammlung von Schmuckstücken und Spiegeln des französischen Jugendstilkünstlers René Lalique (1860-1945), mit dem Gulbenkian befreundet war.

Das Museu Nacional dos Coches befindet sich am Praça Afonso de Albuquerque in Belém /Lissabon.
Als Ausstellungsraum dient die ehemalige Reitschule des königlichen Schlosses (der Palast von Belém ist heute die Residenz des Staatspräsidenten). In den mit hübschen Deckenfresken aus dem 18.Jahrhundert geschmückten Räumen sind 59 Kutschen, Uniformen und Reisezubehör ausgestellt.

Castelo de São Jorge
Von den Mauern des Kastells, das auf dem höchsten Hügel Lissabons liegt, haben Sie eine atemberaubende Sicht über die Stadt und die Tejomündung, die Sie für den etwas beschwerlichen Aufstieg mehr als entschädigt.
Die Burg ist das älteste Bauwerk der Stadt und wurde als Befestigungsanlage und Lager von allen Völkern genutzt, die im Laufe der Geschichte Lissabon besiedelten. Nach den Römern kamen die Westgoten, die wehrhafte Türme und Mauern errichteten. Im 8.Jht besetzten die Mauren den strategisch wichtigen Hügel und blieben 400 Jahre. In portugiesischen Besitz gelang die Burg erst wieder 1147 aufgrund der Eroberung der Truppen des Königs Alfonso Henrique. Sie war von diesem Zeitpunkt Residenz des Königs, bis Manuel I. im Jahre 1511 in sein Schloß am Paço de Ribeira (heute der Praça do Comércio) umzog. Danach diente es u.a. als Waffenlager und Gefängnis.
Das Erdbeben von 1755 richtete schwere Zerstörungen an. Der heute erstaunlich gute Zustand der Mauern beruht auf umfangreichen Renovierungsarbeiten.
Beim Betreten der Burganlagen kommen Sie zunächst in eine gepflegte Gartenanlage mit dem Standbild Alfonso Henriques als Mittelpunkt. Von diesem Platz sehen sie auf die Stadt und den Tejo hinunter und hinauf zur Carmokirche auf der gegenüberliegenden Seite. Hoffentlich haben Sie gutes Wetter - der Blick ist einfach gewaltig !

Lissabon am Tejo

 



Hieronymus Kloster
Das Mosteiro dos Jeróminos de Belém im Stadtteil Belém (Belém ist eine Abkürzung für "Bethlehem") ist wohl das berühmteste Bauwerk Portugals im manuelinischen Stil. Gleichzeitig verkörpert es Macht und Reichtum im "goldenen" Zeitalter der Entdeckungen und gilt als Symbol für die glorreiche Geschichte Portugals.

Das größte Ozeanarium Europas - das Oceánario de Lisboa - wurde 1998 anläßlich der Weltausstellung im Park der Nationen eingeweiht. Entworfen hat das als bauliche Meisterwerk gefeierte Gebäude der amerikanischen Architekt Peter Chermayeff.
Es ragt aus einem künstlich angelegten Wasserbassin hervor und wird über eine Brücke im 1.Stock betreten. In seiner Mitte befindet sich ein mit 5.000.000 l Salzwasser gefüllter, verglaster Tank, in dem Fische, u.a. Haie, Rochen und Barsche, in großer Anzahl schwimmen. Dieser Tank soll global den Ozean symbolisieren. Um diesen Tank in der Mitte gruppieren sich 4 kleinere Aquarien, die die Tierwelt des Nordatlantik, des Pazifik, der Antarktis und des Indischen Ozeans anschaulich machen.

Turm von Bélem
Der Torre de Bélem wird als Wahrzeichen der Stadt bezeichnet und gilt als Symbol einer ruhmreichen Seefahrernation.
Unter König Manuel I wurde er 1515 - 1521 auf einer Insel im Tejo gebaut, um als Festung, Leucht- und Wachturm die Flußmündung zu beschützen. Der Tejo hat im Laufe der Zeit seine Fließrichtung geändert, heute steht der Turm auf einer Landzunge und ist vom Ufer aus zu betretend.

Turm von Bélem

 

In der Nähe von Lissabon
Überall Sonne ! Schöne Strände
ERICEIRA

Ericeira ist eine reizende kleine Fischerstadt, mit sehr gastfreundlichen Einwohnern, einer ausgeglichenen Altstadt mit engen Pflastergassen, typischen Häusern und eingenartigen Denkmälern; grosse Sandstrände, einmalig für Surf, zahlreiche Bars und Restaurants wo man frisch gefangene Fische geniessen kann, Tennisplätze und Minigolf, sowie ein neues öffentliches Schwimmbad.

Im Sommer ist das Nachtleben zur Tradition geworden, besonders am Wochenende. Das Publikum ist kosmopolitisch und zahlreich. Bars und Klubs laden zum Fest ein
Eines der ältesten Nachtlokale Portugals, das "Ouriço", befindet sich hier, direkt über dem Meeresfelsen.

Sintra - Quinta da Regaleira

SINTRA Sintra ist ein reizend schöner Ort in Portugal, mit seinem üppigen Pflanzenwuchs in felsiger Landschaft - die Serra de Sintra - seiner privilegierten Lage, die eine prächtige Aussicht auf die Küste bietet; ein echtes "Paradies" Die Altstadt gilt als " dier angenehmste Europas". Sintra besitzt zahlreiche Kunstbauwerke, Zeugen von der Baukunst der Römer, ehemalige Paläste, Kirchen mit sehr schönen Kunsttafeln, und nicht weit von Sintra die typischen Mahnmale Portugals : Palacio da Vila, Palacio da Pena und Palacio de Queluz. Die Stadt besitzt auch zahlreiche Museen mit wichtigen Kunstsammlungen.

CASCAIS eine kleinere Stadt, die besonders sehr schöne Strände besitzt ( Praia da Rainha, usw..) in einer reizenden Umgebung. Die Praia da Ribeira ist ein bevorzugter Ort wo die Yachts vor Anker liegen, wo aber auch noch ein alter Fischerhafen zu sehen ist.. Die Strände von Cascais tragen typische Namen, wie "Pescadores", "Marquese", "Reinha", sie sind ein echtes "Fischerparadies". Die Könige Portugals haben längere Zeit in Cascais residiert, ebenso wie im Exil lebende Königsfamilien.

ESTORIL ein weltbekannter Touristenort ( Golftreffen, Autorennen Formule I.) Das Museum Verdades de Faria birgt ein wichtige Sammlung von Musikinstrumenten der portugiesischen Volksmusik, die von Michael Giacometti angelegt wurde. Die bemerkenswerte Kirche San Antonio überragt diese kosmopolitische Stadt, die ein spannendes Nachtleben bietet.

MAFRA Das im 18. Jahrhundert erbaute Kloster mit Palast ist das grösste Gebäude Portugals. Neben den königlichen Gemächern befinden sich hier 33O Zellen für die Mönche. Der prächtige Bibliotekssaal besitzt über 36 OOO Bücher und Sammlungen, u.a. die erste Ausgabe von "Os Lusiades" des grossen portugiesischen Dichters Luis de Camoës). Eine Basilika mit einem mächtigen Kirchturm und Glockenspiel, sowie einige Museen gehören ebenso zu diesem schönen Baukomplex.


II Beiras Gegend

Figueira da Foz

BEIRAS. The curative springs and the lush vegetation of secular forests have preserved all the rewards of their unspoilt nature. The monasteries, convents, castles, churches, and museums witness the priceless historic and artistic heritage of renowned universal value. As one of the most economically developed regions in the country, Costa de Prata is also home for famous traditional art treasures, such as its porcelain and crystal, as well as its gastronomy, strongly influenced by the sea and counterbalanced by its tasty Bairrada wines and mouth-watering sweets. In the fishing villages or urban historic centres, the kindness of the people is but another asset to add to this bountiful area's vast list of qualities. Located between Lisbon and Oporto, with the country's largest motorway (the A1) crossing it in the north-south direction is Central Portugal and its Silver Coast . The mild temperatures and white sandy beaches offer one the choice between practising water sports and the calm life of the seaside.

COÏMBRA, One of Europe's oldest university towns, it has kept its secular academic traditions, as seen in the black caped students, in the soulful tones of the fado and in the Burning of the Ribbons (Queima das Fitas). Overlooking the city is the University, with its famous tower and a sumptuous Baroque library. In the adjacent quarters you will find the Old Cathedral (Romanesque) and the Machado de Castro Museum, with its Roman cryptoportico. In the ancient streets, with their medieval walls, arches and stairways, are the Santa Cruz Monastery (founded in 1131), the Church of Santiago and the Monastery of Celas (13th century). On the other bank of the Mondego stands the Santa Clara-a-Nova Convent (Baroque, 17th century).

NAZARE A stunning beach, typical fishermen houses and steep cliffs over a bright blue sea have made this fishing town become a popular holiday resort, mainly due to its traditional character. Fishermen can still be seen wearing checkered shirts and black trousers, and their wives seven layers of petticoats: you can watch them mending nets or drying fish on the beach. Near Nazaré lies the beautiful beach of São Martinho do Porto: its enclosed and safe bay makes it a favourite holiday destination, specially for families with children.

FIGUEIRA DA FOZ Summer resort on the mouth of the Mondego river (long, sandy beaches and water sports facilities). Special mention to the mother-church, Casa do Paço (17th century), Municipal Museum, Santa Catarina Fortress (16th century) and Pelourinho.

FATIMA One of the most important Marian centres of pilgrimage in the catholic world. Basilica and Capelinha das Aparições.The famous sanctuary of Fátima attracts thousands of pilgrims each year, specially on the 13th of May and the 13th of October, to celebrate the appearances of the Virgin Mary to three shepherd children.

Fresh fish and crustaceans enhance all the regional dishes, like the popular "caldeirada" but you can also enjoy the eel "caldeirada" of Aveiro. You can also try the relishing meat dishes, like the grilled pork kebab made in Barraida, the kid "chanfana" from Coimbra.

 




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