Weingebiete: 
Alentejo
Vornehmlich gibt es im Süden viele gute
Rebensorte wie : periquita, moreto, trincadeira, und aragonez,
aber ihre Weinzubereitung ist ziemlich minderwertig und
Nord-Portugal produziert das beste vom Land. Alentejo ist
eher wegen der Korkproduktion geschätzt.
Die
Algarve
Hier entstehen keine gute Weine aber Weine
gibt es doch dort :Lagoa, Lagos, Portimao und Tavira.
Die Bairrada
Die Traube Baga ist hier dominierend.Das Gebiet
ist nördlich Coimbra gelegen und der Rebenberg ertstreckt
sich auf rund 18.000 Hektar, auf einem Lehmboden ("barro").
90% roter Wein aber Tischwein doch duftig. In guten Jahren
entstehen hier fortan mehr und mehr Top-Qualitäten,
die mit Madiran oder Cahors vergleicht werden können.
Sie brauchen mindestens 5 Jahre, bevor sie getrunken werden.
Bucelas
Diese Weine passen gut zu Fischgerichten,
es handelt sich um weisse Weine aus der Traube "Alvarinho"
oder "Arinto" gereift.Die Herkunftbezeichnung
gruppiert 11 Dörfer um und die Weinbereiter heissen
Velhas und Quinta da Romeira. Es sind trockene, leichte,
säuerliche Weissweine.
Carcavelos
In der Umgebung von Estoril findet man diesen
kleinen Rebenberg, wo ein likörartiger Wein entsteht.
Er darf als Aperitif oder mit dem Nachtisch getrunken werden.
Colares
Dieser Rebenberg liegt in Estremadura, in
der Nähe von Sintra. Dieses Gebiet wurde schon von
Lord Byron als eines der sieben Weltwunder beschreibt. Die
Reben sind von Mauern umrahmt, so dass das stürmische
Wetter sie nicht vernichten kann. Sie haben Reblaus nie
erlitten. Die Farbe dieses Weins ist dunkelrot, sein Geschmack
ist hart, er ist gerbsauer und zusammenziehend. Sein Reifwerden
dauert bis 14 Jahre lang, in Fässern aus Mahagoni-
oder Mammutbaumholz. Nur ein kleiner Teil dieser Produktion
ist mit Jahreszahl versehen, die grosse Menge wird für
Weinverschnitt gebraucht.
Estremadura
Erstes Produktionsgebiet, woraus nur Tischwein
ohne Qualität entsteht. Alenquer, Arruda, und Torres
Vedras sind doch Betrachtung und Achtung würdig.Rotweine
zumeist aber auch einige milde Weissweine. Torres Vedras
ist der beste doch sehr unregelmässig.
Dão
In diesem Granit-Gebirge,
das in Beira Alta liegt, ist dieser Rebenberg eingepflanzt,
der rund 20.000 Hektar weit ist. Die Früchte müssen
mühsam per Hand gepflückt, weil die Hänge
mit modernen Maschinen gar nicht erreichbar sind. Meistens
Reben hängen an Bäumen oder an Weinpfählen.
Die dominierende Rebensorte ist die touriga nacional, die
gut bereitet die besten portugiesischen Weine ergeben kann.
Zur Zeit sind die Rotweine nicht sehr duftig aber hart und
gerbsauer.Die besten sind doch mild und aromatisch. Sie
können mit den Cötes du Rhône vergleichen
werden. Sie mögen bis 18 Jahre behalten werden. Einige
Weissweine entstehen auch, aber scharf sind sie nicht immer
so gut wie die Roten.
Douro
Mit der Region Douro liegt in Nord-Portugal
das älteste, offiziell deklarierte Weinanbaugebiet
der Welt (1765).Die Produktion besteht in 47% Portwein und
35.000 Hektar ergeben vor allem Tischwein und einige köstliche
Rotweine. Das Gebiet, "Pais Vinhateiro" genannt,
liegt auf Terrassengelände und unterlag damals extremen
Temperaturschwankungen, jetzt, teilweise dank den Talsperren
auf Rio Douro ist das Klima milder geworden. Die Reben wachsen
und hängen an Bäumen, sie heissen dann "o
enforcado" oder "cordao". Zweige die auf
Eisendraht wachsen sind "ramadas" oder "latadas"
genannt, einige Zweige bilden Lauben über Landwegen.
Ribatejo
Auf Rio Tejo und in der Umgebung von Lissabon
liegt dieses Gebiet, wo die Weinproduktion die zweite des
Landes ist und keine Qualität bietet.
Setubal
Der Moscatel de Setubal ist ein guter Wein,
er stammt aus dem Alexandria Muskat. Es handelt sich um
einen duftigen, stark alkoholisierten, fortdauernden Wein,
dieser likörartige bernsteinfarbige Wein darf lang
warten bevor er getrunken wird, er ist ein Nachtischwein
und enthält mindestens 85% Alexandria Muskat sonst
darf er den Namen "Moscatel de Setubal" nicht
tragen und heisst dann Setubal.
Vinhos Verdes
Ein Drittel der portugiesischen Weinproduktion
sind weiße Weine. Am bekanntesten sind die weißen
Vinho Verde, man muss nicht als "grüner Wein"
diesen Namen übersetzten, der bedeutet, dass er am
nächsten Frühling nach der Ernte trinken werden
soll. Das Gebiet liegt im Norden, zwischen Rio Douro und
der spanischen Grenze, es wurde zuerst 1929 erkannt aber
war schon in der römischen Zeit berühmt. Dieser
Wein enthält ziemlich wenig Alkohol und ist leicht
aufbrausend, "agulha" oder "pico". Damals
"perlte" der Rotwein ein bisschen mehr als der
Weisse aber heutzutage wird die Kohlensäure beigefügt
... Die Vinhos Verdes stammen aus keiner besonderen Rebensorte
sondern aus einer Menge Rebensorten deren besten Rotweine
sind : alfrochoeiro preto, alvarelhao, azal tinto, bastardo,
boaracal, espadeiro tinto, tinta pinheira, tinto cao, verdelho
tinto, vinhao usw... und die Weissweine : lvarinho,loureiro,
trajadura und avesso. Der Rotwein ist doch minderwertig,
er kann gerbsauer und zusammenziehend sein. Seine Produktion
war damals dominierend aber jetzt besteht sie in der Hälfte
der Gesammtproduktion : die aufbrausenden, klaren, leicht
sauren weissweine mögen am besten die Trinker, kühl
wird er im Sommer gekostet. Er darf nicht lange warten,
bevor er getrunken wird.
Tras-Os-Montes
Nordöstliches Gebiet wo ein Rosé-Wein
entsteht der mit der Vinho Verdes vergleicht werden kann.
Mateus, aus der Umgebung von Vila Real, ist der berühmteste
aber, Vorsicht, derjenige der ins Ausland verschikt wird,
ist "künstlich" eingezuckert.
- Chaves
- Planalto-Mirandés
- Valpaços

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